DFG: Großgeräteinitiative 2026

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftler:innen dazu ein, Themenvorschläge zur Einrichtung und Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen.

Abgabetermin:
10.06.2025
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Fördergebiet:
Deutschland
Antragsberechtigte:
Hochschulen

Ziele der Förderung

Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen thematischer Ausschreibungen Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender und besonders vielversprechender Technologie für die Forschung zugänglich machen.

Großgeräteinitiativen zielen darauf, die ausgeschriebene neue Gerätetechnologie wissenschaftlich zu erproben und deren Potenzial für die Forschung sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Was wird gefördert?

Die DFG beschließt Großgeräteinitiativen auf Grundlage von Themenvorschlägen aus der Wissenschaft. Im Anschluss an eine wissenschaftliche Begutachtung werden die Vorschläge durch die Gremien der DFG bewertet und im Erfolgsfall für eine Ausschreibung ausgewählt.

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

  • Vorschläge werden in Form von strukturierten „Konzepten für Großgeräteinitiativen“ per E-Mail an die DFG gesendet.
  • Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Für Vorschläge, die bis zum 10. Juni 2025 bei der DFG eingehen, kann eine Bewertung noch in diesem Jahr (voraussichtlich im November) erwartet werden.

Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:

  • eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
  • Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
  • Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
  • Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
  • Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
  • Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.

Beitrag teilen:
X
LinkedIn
Mail
Link kopieren