Ziele der Förderung
Gefördert wird eine begrenzte Anzahl transnationaler und interdisziplinärer Verbünde. Projekte sollen auf mindestens eines der erwarteten Ergebnisse ausgerichtet sein (z. B. neue molekulare Targets/Mutations-Hotspots, zoonotische Aspekte/One-Health, „Pathogen X“-Ansätze, Leitstrukturen/Targets für Therapeutika, Datenintegration/Modellierung oder mechanistische Host-Pathogen-Interaktionen).
Pathogen-Fokus: Projektskizzen sollen sich auf Virenfamilien mit Pandemiepotential beziehen (u. a. Arenaviridae, Coronaviridae, Filoviridae, Flaviviridae, Orthomyxoviridae, Paramyxoviridae, Poxviridae, Togaviridae) sowie „Pathogen X“.
Zusätzlich erwartet werden u. a. hypothesengeleitete Fragestellungen, robuste Methodik, Interdisziplinarität (z. B. Grundlagen-/präklinische Forschung, klinische Forschung, (Bio-)Informatik, Veterinärmedizin, Public Health, Sozial- und Umweltwissenschaften) sowie die Berücksichtigung von Geschlecht/Gender/Diversität.
Was wird gefördert?
Erwünscht sind u. a. Fragestellungen zu vulnerablen Gruppen, der Einsatz hochinnovativer Methoden/Technologien, die Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie die Nutzung bestehender Kohorten/Datensätze.
Nicht gefördert werden u. a.:
- Vorhaben mit Überlappungen zu anderen EU-/nationalen Fördermaßnahmen (Überlappungen sind offenzulegen).
- Forschung zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR)
- Forschung ausschließlich zu umwelt-/sozialbedingten Ursachen (SRIA-Priorität 1.3)
- Forschung ausschließlich zu Übertragungsdynamik/Epidemiologie (SRIA-Priorität 1.4)
- klinische Studien
Wichtige Voraussetzungen für die Förderung
Für die Forderung gelten einige nachfolgend aufgelisteten wichtigen Voraussetzungen:
- Mindestens 3 antragsberechtigte Gruppen aus 3 Ländern, max. 6 Gruppen (inkl. externer Partner).
- Max. 1 Partner pro Land (sofern nationale Regeln nichts anderes vorsehen).
- Erweiterungsmechanismus: Erhöhung auf max. 7 Partner unter bestimmten Bedingungen (z. B. Beteiligung bestimmter Länder oder eines Unternehmens).
- Externer (nicht geförderter) Partner: max. 1 möglich; Budget dieses Partners darf max. 20 % des transnational beantragten Budgets betragen; Koordination durch externe Partner ausgeschlossen.
- Projektpartner dürfen nicht an mehr als zwei eingereichten Projektskizzen beteiligt sein (Gilt nur für Deutsche Antragssteller:innen).
Links
Kontakt
Ansprechpersonen:
DLR Projektträger
Dr. Theresa Köbe
Dr. Friederike Maaßen
Dr. Luise Richter
Tel.: +49 228 3821-2712
E-Mail: beready@dlr.de
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.