BE READY Partnership: Joint Transnational Call 2026 – Host-Pathogen-Dynamik zur Pandemievorsorge

Jetzt einreichen: BE READY Joint Transnational Call 2026 zu Host-Pathogen-Mechanismen, Datenintegration und Targets. Pre-Proposal bis 13.04.2026, 13:00 Uhr.

Abgabetermin:
13.04.2026 13:00 Uhr (Berlin) - Deadline für Pre-Proposal - Vollantrag nur nach Aufforderung
Fördergeber:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) (deutsche Förderung) im Rahmen der europäischen BE READY-Bekanntmachung
Fördergebiet:
Europa (transnationale Verbünde) / Förderung deutscher Partner nach nationalen Vorgaben
Fördersumme:
in der Regel bis zu 300.000 € pro Verbundanteil (inkl. ggf. Projektpauschale/Overhead; nationale Details siehe Bekanntmachung)
Förderdauer:
in der Regel bis zu 3 Jahre
Antragsberechtigte:
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen/Träger der Gesundheitsversorgung (z. B. Krankenhäuser), Selbsthilfegruppen/Patientenorganisationen, NGOs, Gebietskörperschaften (nichtwirtschaftlich) sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Ziele der Förderung

Gefördert wird eine begrenzte Anzahl transnationaler und interdisziplinärer Verbünde. Projekte sollen auf mindestens eines der erwarteten Ergebnisse ausgerichtet sein (z. B. neue molekulare Targets/Mutations-Hotspots, zoonotische Aspekte/One-Health, „Pathogen X“-Ansätze, Leitstrukturen/Targets für Therapeutika, Datenintegration/Modellierung oder mechanistische Host-Pathogen-Interaktionen).

Pathogen-Fokus: Projektskizzen sollen sich auf Virenfamilien mit Pandemiepotential beziehen (u. a. Arenaviridae, Coronaviridae, Filoviridae, Flaviviridae, Orthomyxoviridae, Paramyxoviridae, Poxviridae, Togaviridae) sowie „Pathogen X“.

Zusätzlich erwartet werden u. a. hypothesengeleitete Fragestellungen, robuste Methodik, Interdisziplinarität (z. B. Grundlagen-/präklinische Forschung, klinische Forschung, (Bio-)Informatik, Veterinärmedizin, Public Health, Sozial- und Umweltwissenschaften) sowie die Berücksichtigung von Geschlecht/Gender/Diversität.

Was wird gefördert?

Erwünscht sind u. a. Fragestellungen zu vulnerablen Gruppen, der Einsatz hochinnovativer Methoden/Technologien, die Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie die Nutzung bestehender Kohorten/Datensätze.

Nicht gefördert werden u. a.:

  • Vorhaben mit Überlappungen zu anderen EU-/nationalen Fördermaßnahmen (Überlappungen sind offenzulegen).
  • Forschung zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR)
  • Forschung ausschließlich zu umwelt-/sozialbedingten Ursachen (SRIA-Priorität 1.3)
  • Forschung ausschließlich zu Übertragungsdynamik/Epidemiologie (SRIA-Priorität 1.4)
  • klinische Studien

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

Für die Forderung gelten einige nachfolgend aufgelisteten wichtigen Voraussetzungen:

  • Mindestens 3 antragsberechtigte Gruppen aus 3 Ländern, max. 6 Gruppen (inkl. externer Partner).
  • Max. 1 Partner pro Land (sofern nationale Regeln nichts anderes vorsehen).
  • Erweiterungsmechanismus: Erhöhung auf max. 7 Partner unter bestimmten Bedingungen (z. B. Beteiligung bestimmter Länder oder eines Unternehmens).
  • Externer (nicht geförderter) Partner: max. 1 möglich; Budget dieses Partners darf max. 20 % des transnational beantragten Budgets betragen; Koordination durch externe Partner ausgeschlossen.
  • Projektpartner dürfen nicht an mehr als zwei eingereichten Projektskizzen beteiligt sein (Gilt nur für Deutsche Antragssteller:innen).

Ansprechpersonen:
DLR Projektträger
Dr. Theresa Köbe
Dr. Friederike Maaßen
Dr. Luise Richter
Tel.: +49 228 3821-2712
E-Mail: beready@dlr.de

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