Ziele der Förderung
Die DFG und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern gemeinsam trilaterale Transferprojekte, um Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu überführen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Fraunhofer-Instituten und weiteren Partnern zu stärken und den Wissens- und Technologietransfer zu intensivieren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Projekte, die:
- eine enge Kooperation zwischen mindestens einer Hochschule, einem Fraunhofer-Institut und einem weiteren Partner (z. B. Unternehmen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung) beinhalten,
- auf der Grundlage von Ergebnissen der DFG-geförderten Grundlagenforschung basieren, oder mindestens einen Technologiereifegrad (TRL) von 4 aufweisen,
- das Potenzial haben, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen zu überführen.
Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator bzw. Prototyp weiter (entspricht TRL 6 bzw. TRL 7). Bei Plattformtechnologien wird die Entwicklung anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels erwartet. Die Anträge müssen auch detaillierte Angaben zur beabsichtigten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertung enthalten. Die geplanten Ergebnisse müssen im vorwettbewerblichen Bereich liegen.
Wichtige Voraussetzungen für die Förderung
Im Rahmen der trilateralen Transferprojekte können antragsberechtigte Wissenschaftler*innen an Universitäten/HAW/FH und Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit Anwendungspartnern Anträge stellen. Das Förderende des DFG-Vorgängerprojektes, auf dessen Ergebnissen aufgebaut werden soll, darf in der Regel nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
Im Rahmen dieser Ausschreibung wird eine große fachliche Breite und insbesondere die Beantragung durch Projektkonsortien mit noch nicht in einer vorherigen Ausschreibungsrunde geförderten Konstellationen angestrebt.
Kooperationen von Wissenschaftler*innen an der Universität/HAW/FH mit einem Fraunhofer-Institut, an dem sie ebenfalls beschäftigt oder mit dem sie assoziiert sind, sind im Rahmen dieser Ausschreibung ausgeschlossen.
Sie sind auf der Suche nach Kooperationspartnern für Forschungsprojekte, Technologietransfer oder klinische Studien?
Als Cluster Medizin.NRW unterstützen wir Akteure:
- aus NRW bei der Suche nach Kooperationspartnern in NRW und mit unserem weltweiten Netzwerk.
- aus Deutschland oder dem Ausland bei der Suche nach Kooperationspartnern in NRW.
Kontakt
Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle
Dr.-Ing. Sebastian Heidrich
Tel.: +49 228 885-2277
Dr.-Ing. Bastian Mohr
Tel.: +49 228 885-3140,
Christiane Mohren
Tel. +49 228 885-2019,
erkenntnistransfer@dfg.de(externer Link)
Ansprechpersonen bei Fraunhofer
Dr. Michael Liecke
Tel. +49 89 1205-1118,
michael.liecke@zv.fraunhofer.de(externer Link) (für inhaltliche Fragen und Fragen zur Verwertung)
Dr. Patricia Rodriguez
Tel. +49 89 1205-1221,
patricia.rodriguez@zv.fraunhofer.de(externer Link) (für inhaltliche und administrative Fragen)
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.