02.04.2026
Bei unserer Clusterkonferenz am 25. März 2026 stand die Rolle der Spitzenmedizin aus NRW in Deutschland, Europa und der Welt im Mittelpunkt.
In den Design Offices Fürst & Friedrich in Düsseldorf kamen zahlreiche Forschende, Expert:innen und weitere Interessierte zusammen, um sich in Seminaren, Vorträgen und Netzwerkformaten intensiv auszutauschen.
Spitzenmedizin aus NRW mit Strahlkraft weit über das Land hinaus
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die vielfältige Innovationslandschaft Nordrhein-Westfalens: von klassischen Geschäftsfeldern über eine starke und breit aufgestellte Versorgungs- und Forschungslandschaft bis hin zu neuen und aufkommenden Innovationsfeldern.
- Prof. Dr. med. Janne Vehreschild von der Goethe-Universität Frankfurt sprach über nationale und internationale Netzwerke am Beispiel der Klinischen Infektionsforschung.
- Dr. Andreas Lintermann, Leiter Simulation and Data Lab Fluids & Solids Engineering, Jülich Supercomputing Centre, (JSC) zeigte in seinem Beitrag, welches Potenzial Supercomputing aus NRW für die Spitzenmedizin bietet.
- Dr. Stefanie Houwaart von partieval ergänzte das Programm um die Perspektive partizipativer Kompetenzen, Prozessbegleitung und Evaluation im Gesundheitsbereich.
Bereits am Vormittag diskutierten die Teilnehmer:innen in drei thematischen Seminaren über FuE-Kooperationen in schwierigen Zeiten, internationale Großprojekte mit ihren Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sowie über den Aufbau von Infrastrukturen. Jedes Seminar begann mit drei Impulsvorträgen, an die sich ein lebhafter Austausch anschloss. Die Beiträge bildeten eine starke Grundlage für die anschließenden Diskussionen.
Erstmals mit Ausstellungsbereich

Mit der Weiterentwicklung des Konzepts wurde die Clusterkonferenz erstmals um einen Ausstellungsbereich ergänzt. Dort präsentierten sich Forschungsinfrastrukturen der Spitzenmedizin mit eigenen Ständen.
Vertreten waren das Biomedizin Zentrum Dortmund, das Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, das German Network for Bioinformatics Infrastructure (de.NBI) & ELIXIR Germany, das Jülich Supercomputing Centre, das Hausärztliche Forschungspraxennetz Nordrhein-Westfalen, das NUM Study Network sowie das v-reg Freiwilligenregister.
Highlight-Projekte der Spitzenmedizin in NRW
Wie stark NRW bei Netzwerken und Infrastrukturen aufgestellt ist, zeigten auch die drei Highlight-Vorträge exemplarisch:
- Prof. Dr. Sven Stegemann stellte das Leibniz Joint Lab „2first in Translation“ (fiT) vor.
- Prof. Dr. Achim Mortsiefer gab Einblicke in das Westdeutsche Zentrum für Allgemeinmedizin.
- Prof. Dr. Dirk Schadendorf berichtete über die Arbeit des Research Center One Health Ruhr.

Große Bühne für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Zur Clusterkonferenz gehörte auch in diesem Jahr die Verleihung des Posterpreises für Nachwuchswissenschaftler:innen durch das Cluster Medizin.NRW. Die Preisträger:innen erhielten die Möglichkeit, ihre Forschung im Anschluss an die Keynote-Vorträge auf der großen Bühne zu präsentieren, sowie ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Die Auswahl erfolgte durch eine Fachjury mit Expert:innen aus ganz NRW.
Die diesjährigen Gewinnerinnen sind:
- Perivascular cells in ETMR microenvironment supports tumor pluripotency and chemoresistance
Flavia Watusi de Faria, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Universitätsmedizin Münster - Innovative pharmacological approach for metabolic liver disease
Dr. Elisabeth Rohbeck, CMR CureDiab Metabolic Research GmbH - Langzeit-degradierbare, geflochtene Scaffolds für den Kreuzbandersatz: Einfluss von Fasertopographie und Kollagenbeschichtung auf die Zellantwort
Saskia Hesse, Institut für Textiltechnik, RWTH Aachen
Pitches aus der Spitzenmedizin in NRW
Immer mehr Akteur:innen aus NRW nutzen die Möglichkeit, ihre Arbeit in Kurzpräsentationen vorzustellen. In zehn Beiträgen erhielten die Besucher:innen der Konferenz kompakte Einblicke in aktuelle Themen und Projekte. Das Spektrum reichte von Diversitätsmedizin über den Einsatz moderner Technologien wie Virtual Reality in verschiedenen Anwendungsfeldern bis hin zu Onkogeriatrie und klinischen Studienzentren.
Beim abschließenden Networking bei Fingerfood und Getränken wurde der intensive Konferenztag in entspannter Atmosphäre fortgesetzt. Die nächste Clusterkonferenz ist bereits terminiert: Bitte merken Sie sich den 18. März 2027 vor.
Weitere Informationen
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