Ziele der Förderung
Staff Exchanges fördert gemeinsame Forschungsprogramme zwischen Einrichtungen aus dem akademischen und nicht-akademischen Sektor sowie zwischen Einrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Ziel ist es, Partnerschaften zu stärken und den Wissenstransfer zu fördern. Dies geschieht durch den Austausch von Forschenden und gegebenenfalls technischem und Managementpersonal. Das Programm soll dazu beitragen, kreative Ideen in innovative Projekte umzuwandeln und das involvierte Personal mit zusätzlichen Fähigkeiten auszustatten.
Teilnehmende Einrichtungen und Teilnahmevoraussetzung
Bewerben können sich Konsortien aus mindestens drei Einrichtungen aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten, vorausgesetzt die Einrichtungen kommen aus unterschiedlichen Sektoren (akademischer und nicht-akademischer Sektor). Wenn die Konsortien nur einem Sektor angehören, müssen sich mindestens zwei Einrichtungen aus einem EU-Mitgliedstaat oder Assoziierten Staat und mindestens eine Einrichtung aus einem Drittstaat beteiligen.
Darüber hinaus können weitere Einrichtungen, auch aus Drittstaaten, eingebunden werden. Innerhalb der EU-Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten ist ein intersektoraler Personalaustausch wünschenswert, allerdings sind auch interdisziplinäre Austausche innerhalb Europas möglich (vgl. für die geforderte Interdisziplinarität das Arbeitsprogramm). Der Personalaustausch mit Drittstaaten kann dagegen stets im selben Sektor erfolgen oder sektorübergreifend sein. Es wird kein Personalaustausch zwischen Drittstaaten oder innerhalb desselben EU-Mitgliedstaates oder Assoziierten Staates gefördert.
Teilnehmendes Personal
Forschende aller Karrierestufen sowie Management- und technisches Personal, das eine aktive Beteiligung an oder eine Verbindung zu Forschungs- und/oder Innovationstätigkeiten bei der entsendenden Einrichtung für mindestens einen Monat (Vollzeitäquivalent) zum Zeitpunkt der Entsendung aufweisen, können für 1 bis 12 Monate entsandt werden und müssen anschließend eine Reintegration bei der entsendenden Einrichtung erfahren. Die Entsendung muss in Vollzeit absolviert werden. Die einzelnen Entsendungen können hierbei gesplittet werden, es ist also möglich, die gleiche Person zweimal für jeweils einen halben Monat zu entsenden.
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.