Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Wort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
- Integrierte geriatrische Versorgung, Prävention und Rehabilitation:
Hausarzt, Facharzt, Klinik - Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe:
Wohnen, Aktivität, Mobilität - Unterstützung und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen:
Rückzug, Einsamkeit, Gewalt
Das Preisgeld ist für die Durchführung des für preiswürdig befundenen wissenschaftlichen Vorhabens bestimmt. Die Stiftung hat Interesse an einer Verknüpfung lebens-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Die Stiftung wendet sich ausdrücklich an Nachwuchswissenschaftler:innen in der Promotions- und Postdoc-Phase (z.B. Anschub- oder Abschlussfinanzierung) sowie an forschungsinteressierte Mediziner:innen in universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die an der Implementierung innovativer Instrumente oder Methoden arbeiten.
Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich – die aussagefähigen Unterlagen (maximal 15 Seiten) sollten umfassen:
- Lebenslauf, Kurzdarstellung des wissenschaftlichen Werdeganges mit Publikationsliste
- Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten
- Beschreibung des Forschungsvorhabens
- Ziele und Arbeitsprogramm
- Zeit- und Mittelverwendungsplan
- Empfehlung durch weitere:n Wissenschaftler:in (auch Betreuer:in)
Über die Vergabe des Preises entscheidet der Beirat der Stiftung auf Basis externer Gutachten. Grundlage für die Entscheidung ist die herausragende fachliche Qualifikation der Bewerberin oder des Bewerbers, die inhaltliche Passung und Qualität des Forschungsvorhabens, ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld sowie erwartete Aussichten für die Umsetzung der Befunde. Die Stiftung erwartet die Publikation der Ergebnisse in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren.
Bewerbungen sind per E-Mail bis zum 30. November 2022 einzureichen.
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.