BMG: Etablierung eines nationalen Netzwerks zum Aufbau einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum

Das Bundesgesundheitsministerium fördert den Aufbau einer bundesweit vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS).

Abgabetermin:
14.09.2026 23:59 Uhr (Berlin) - Projektskizze
Fördergeber:
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Fördergebiet:
Deutschland
Fördersumme:
bis zu 14 Millionen Euro
Förderdauer:
bis zu 3 Jahre
Antragsberechtigte:
Einrichtungen und Träger, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gemeinnützige Körperschaften, Gebietskörperschaften sowie Unternehmen

Ziele der Förderung

Mit der Förderung soll ein nationales Verbundvorhaben zum Aufbau einer bundesweit vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (European Health Data Space, EHDS) entstehen. Ziel ist es, technische und organisatorische Lösungen zu entwickeln, die eine einheitliche und effiziente Umsetzung der EHDS-Verordnung ermöglichen.

Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung bestehender Dateninfrastrukturen, die Weiterentwicklung gemeinsamer IT-Komponenten sowie die Etablierung standardisierter Prozesse für den sicheren Zugang zu Gesundheitsdaten. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die Datenzugangs- und Koordinierungsstelle (DACO) am BfArM, die als nationale Schnittstelle für die Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten fungiert.

Was wird gefördert?

Gefördert wird ein Verbundvorhaben, das relevante Akteure und bestehende Gesundheitsdateninfrastrukturen mit der DACO vernetzt. Gegenstand der Förderung sind:

  • die Entwicklung und Validierung interoperabler IT-Komponenten sowie
  • die Konzeption, Erprobung und Evaluation skalierbarer Prozesse zur Datenbereitstellung und Antragsbearbeitung.

Die Ergebnisse sollen bundesweit nutzbar sein und die Umsetzung der EHDS-Verordnung nachhaltig unterstützen.

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

  • Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist daher eine Projektskizze einzureichen.
  • Antragstellende müssen ein Eigeninteresse am Vorhaben nachweisen und einen Eigenanteil von mindestens zehn Prozent der projektbezogenen Ausgaben oder Leistungen erbringen.

Dr. Marc Kirschner
02461 616863

Dr. Sylvia Krobitsch
030 20199 3403

ptj-bmg-ehds@fz-juelich.de

Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:

  • eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
  • Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
  • Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
  • Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
  • Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
  • Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.

Beitrag teilen:
X
LinkedIn
Mail
Link kopieren