BMFTR: Klinische Validierungsstudien von In silico-Methoden (e2Health)

Gefördert werden Forschungsprojekte zum Thema Klinische Validierungsstudien von In silico-Methoden im Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft.

Abgabetermin:
23.09.2026 12:00 Uhr (Berlin) - Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt, der Termin gilt für die erste Verfahrensstufe.
Fördergeber:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Fördergebiet:
Deutschland
Antragsberechtigte:
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen

Ziele der Förderung

Klinische Studien zur Validierung von In silico-Methoden in der Medizin werden gefördert, um deren Anwendung in der medizinischen Praxis zu erleichtern und vielversprechenden Technologien zum Durchbruch zu verhelfen. Dabei müssen die Anwenderfreundlichkeit, die Integration in Versorgungsprozesse und die Interoperabilität mit bestehenden IT-Systemen vorbereitet werden.

Mit dem Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“ verfolgt das BMFTR das Ziel, Deutschland als Innovationsstandort für die computergestützte Medizin zu stärken und den Transfer vielversprechender In-silico-Ansätze in die praktische Anwendung voranzubringen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte, die Expertise aus den Computerwissenschaften zusammen mit In silico-Modellierungen, klinisch-medizinischer Expertise und Expertise für Validierungsstudien verbinden. Darüber hinaus können weitere relevante Fachdisziplinen eingebunden werden. Gefördert werden dabei Verbundprojekte mit mindestens zwei Partnern aus den genannten Fachdisziplinen. Voraussetzung für eine Förderung ist das Vorliegen einer in ihren Grundzügen bereits bestehenden In silico-Methode beziehungsweise eines entsprechenden Modells mit patientennahem Bezug.

Interdisziplinäre Forschungsverbünde können sich je nach Entwicklungsstand in einem der folgenden zwei Module bewerben:

Modul 1: Technisch-analytische Validierungsstudien zum Erbringen eines Proof of Concept für In silico-Methoden

Modul 2: Prospektive klinische Validierungsstudien zu In silico-Methoden

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

Die Vorhaben müssen einen klaren Versorgungsbezug aufweisen und den Mehrwert der eingesetzten In-silico-Methoden nachvollziehbar belegen.

Erwartet werden interdisziplinäre Konsortien, die Expertise aus Medizin, Gesundheitsversorgung, Informatik, Datenwissenschaften, Mathematik oder verwandten Fachgebieten zusammenführen.

Darüber hinaus sollen die Projekte eine realistische Perspektive für die spätere Überführung der entwickelten Lösungen in Forschung, Versorgung oder regulatorische Anwendungen aufzeigen.

Ansprechperson für das Modul 1 sind:
Dr. Miriam Engels
Telefon: 02461/61 84185
mi.engels@ptj.de

Dr. Lukas Broich
Telefon: 02461 61-84799
l.broich@ptj.de

Ansprechperson für das Modul 2 sind:
Dr. Constanze Hahn-Neuhausen
Telefon: 0228/3821 1865
constanze.hahn-neuhausen@dlr.de

Dr. Sina Radke
Telefon: 0228 3821-1705   
sina.radke@dlr.de        

Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:

  • eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
  • Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
  • Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
  • Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
  • Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
  • Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.

Beitrag teilen:
X
LinkedIn
Mail
Link kopieren