Ziele der Förderung
Ziel des nationalen Translationalen Tandem-Programms für gen- und zellbasierte Therapien (nTTP-GCT) ist es, translationale Kompetenzen gezielt auf- und auszubauen. Die Förderung soll dazu beitragen, klinisch und nicht-klinisch arbeitenden Wissenschaftler:innen Zeit für Forschung () einzuräumen. Zugleich soll die deutschlandweite Interaktion zwischen den an Ausbildung, Karriereentwicklung, und Forschung & Entwicklung beteiligten Stakeholdern wie Akademia und Industrie verbessert und die deutsche GCT-Community enger vernetzt werden.
Was wird gefördert?
Tandems aus forschungsinteressierten (JCS) und (TS) werden unterstützt, die in Deutschland gemeinsam ein Forschungsprojekt im Themenbereich GCT bearbeiten, das einen hohen translationalen Charakter aufweist. Das Förderprogramm beinhaltet eine mit den jeweiligen Arbeitgebern fest vereinbarte Freistellung der Geförderten zur Bearbeitung dieses Projekts sowie Fortbildungs- und Vernetzungsangebote.
Ein Tandem besteht aus je 1 promovierten JCS und 1 promovierten TS mit dem spezifischen Ziel, gemeinsam an einem translationalen Projekt im GCT-Bereich zu arbeiten.
Wichtige Voraussetzungen für die Förderung
Da es bei dieser Fördermaßnahme darum geht, gezielt die Karrieren und Vernetzungen eines forschungsaktiven und exzellenten Wissenschafts-Tandems zu unterstützen, sind die Zuwendungen personengebunden. Bereits bei der Antragsstellung sind die Kandidatinnen der sich bewerbenden Institutionen für die JCS- und TS-Positionen namentlich zu benennen.
Die Tandempartner:innen müssen ein gemeinsames Projekt bearbeiten und können aus derselben Institution oder aus zwei verschiedenen Organisationen stammen. Wichtig für den letztgenannten Fall ist es, dass sich die beiden Institutionen im Vorfeld auf ihre zu benennenden Kandidat:innen festlegen und den Antrag gemeinsam einreichen. Anträge mit Tandems aus verschiedenen Herkunftsorganisationen (insbesondere von Forschungsinstituten aus unterschiedlichen Bundesländern oder Akademie-Industrie-Kooperationen) werden besonders begrüßt.
Kontakt
Koordinatorin BIA
Gabriela Böhme
030 450543-351
nttp-gct@bih-charite.de
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.