Ziele der Förderung
Die Dr. Marija Orlovic Stiftung startet ihr Förderprogramm 2027: Bis zum 31. Dezember 2026 nimmt sie Anträge für ihren Nachwuchsfonds „Innovative Kardiologie“ entgegen. Ziel der Stiftung ist, mit ihrem Programm junge Wissenschaftler:innen in der Postdoc-Phase beim Auf- oder Ausbau einer eigenen Arbeitsgruppe zu unterstützen. Im Rahmen der Förderung arbeitet die Stiftung mit der Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz (AGHI) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zusammen.
Was wird gefördert?
Die Dr. Marija Orlovic Stiftung vergibt 2027 den Nachwuchsfonds „Innovative Kardiologie“ in Höhe von 10.000 Euro. Die bereitgestellten Mittel des Fonds sind mit entsprechender Begründung flexibel zu verwenden. Neben Verbrauchsmaterialien und Stipendien für Mitglieder der Arbeitsgruppe können auch Mittel für sonstige Verwendungen (z. B. Forschungsreisen, Aufbau von Netzwerken) beantragt werden.
Wie erfolgt die Antragstellung?
Die Stiftung nimmt aussagekräftige Unterlagen bis zum 31. Dezember 2026 als ein einziges PDF-Dokument ohne Zugangsbeschränkungen per E-Mail entgegen. Der Antrag umfasst eine Kurzdarstellung des Forschungsgebiets, der bisherigen Forschungsarbeiten des Antragstellenden, der neuen Fragestellung und des konkreten Arbeitsprogramms, eine detaillierte Aufstellung der geplanten Verwendung der Mittel (zusammen maximal 5 Seiten) sowie Lebenslauf und Schriftenverzeichnis.
Die Auswahl erfolgt auf Vorschlag des Nukleus der AG Herzinsuffizienz der DGK. Die Vergabe soll im Rahmen der DGK-Jahrestagung 2027 stattfinden.
An wen richtet sich die Ausschreibung?
Angesprochen sind promovierte Wissenschaftler:innen an deutschen Universitäten, die innovative Diagnose- und Behandlungsmethoden für inflammatorische, diabetische oder ischämische Kardiomyopathien entwickeln. Die hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität der bisherigen Forschungsarbeiten auf internationalem Niveau sind in geeigneter Weise zu belegen.
Kontakt
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.