Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung: Unterschiedlich behandelt – besser versorgt!

Geschlechtersensible Medizin nimmt Unterschiede in Krankheitsrisiken und -verläufen in den Blick. Expertinnen und Experten diskutieren ihre Bedeutung für Psychiatrie, Neurologie, Krebs- und Stoffwechselerkrankungen mit Ihnen am 2. Oktober in Düsseldorf.

Wann ?
02.10.2026, ab 15:00 Uhr bis 17:45 Uhr
Wo ?
Haus der Ärzteschaft, Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf-
Wer ?
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Ärztekammer Nordrhein, Ärztekammer Westfalen-Lippe und Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein
Was ?
Präsenzveranstaltung: Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung

Haben Sie die geschlechterabhängigen Unterschiede im Blick? Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zeigen eindrücklich, wie Krankheitsrisiken und -verläufe maßgeblich vom biologischen und sozialen Geschlecht beeinflusst werden.

In dieser Veranstaltung werden die Relevanz der geschlechtersensiblen Medizin für vier große Fachbereiche beleuchtet und in einer Podiumsdiskussion mit Ihnen und den Expertinnen und Experten erörtert.

Begrüßung und Grußworte
Staatssekretär Matthias Heidmeier, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Dr. med. Sven Dreyer, Präsident der Ärztekammer Nordrhein
Dr. med. Johannes Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Einführung und Moderation
Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione, MSc, Professorin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld und der Radboud-Universität Nijmegen

Geschlechterunterschiede bei psychischen Erkrankungen
Universitäts-Professor Dr. med. Bernhard Baune, MPH, MBA, FRANZCP, Klinikdirektor der Klinik für Psychische Gesundheit; Direktor der Labordivision für Molekulare Neurobiologie der Psychischen Gesundheit des Universitätsklinikums Münster

One Size Fits All? – Warum Geschlecht in der Neurologie entscheidend ist
Professorin Dr. med. Dagny Holle-Lee, Oberärztin der Klinik für Neurologie, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums Essen, Universitätsklinikum Essen

Geschlechteraspekte bei Krebserkrankungen
Privatdozentin Dr. med. Andrea Kindler-Röhrborn, Co-Gründerin Institut für Geschlechtersensible Medizin, Senior Scientist, Universitätsmedizin Essen

Endokrinologische und metabolische Erkrankungen: Geschlechterspezifische Betrachtungen
Dr. med. Jenny Bischoff, Oberärztin der Sektion Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselmedizin, Medizinische Klinik 1, Uniklinikum Bonn (UKB)

Podiumsdiskussion mit allen Referierenden

Ergänzend zur Veranstaltung wird vom 16. September bis 14. Oktober 2026 die Wanderausstellung zum Thema „Geschlechtersensible Medizin“ im Haus der Ärzteschaft präsentiert.

In der Pause der Veranstaltung steht Ihnen Dr. med. Christiane Groß M.A., Allgemeinärztin und Psychotherapeutin aus Wuppertal sowie Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt. Eine Anmeldung ist erforderlich.


Weitere Veranstaltungen aus NRW und mit Bedeutung für die innovative Medizin in NRW finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Der Leuchtturm Gendermedizin.NRW beschäftigt sich mit der Berücksichtigung von Geschlechts- und Genderaspekten in der medizinischen Forschung sowie in der Vorsorge, Diagnose, Therapie und Nachsorge.

Gleichzeitig dient der Leuchtturm als zentrale Plattform für Vernetzung und Austausch in NRW.

Weitere Neuigkeiten aus NRW zu Innovationen, Forschungsergebnissen und Entwicklungen der innovativen Medizin finden Sie bei unseren News.


Beitrag teilen:
X
LinkedIn
Mail
Link kopieren