Essen: Förderung des Bundes für die Westdeutsche Biobank

Biobanken sind ein zentraler Bestandteil medizinischer Forschung und Versorgung. Mit der German Biobank Network werden Biobanken aus 38 Standorten organisatorisch in einer Plattform zusammengeführt.

Momentaufnahme aus der Biobank
Momentaufnahme aus der Biobank.
© UDE | Frank Preuß

Biobank-Plattform für Deutschland

Mit dem Aufbau einer bundesweiten Biobank-Plattform begann Anfang Juli die Umsetzung eines zentralen Vorhabens aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie der Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda. Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte „Biobank-Plattform für Deutschland“ soll den Zugang zu Bioproben wie Blut oder Gewebe sowie den dazugehörigen klinischen und analytischen Daten für die medizinische Forschung erleichtern – unter Einhaltung strengster Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards. 

Die Westdeutsche Biobank Essen (WBE) erhält vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eine Förderung in Höhe von etwa 580.000 Euro. Die WBE ist eine zentrale Service-Einrichtung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Durch eingelagerte Proben macht die Biobank die Erforschung von Krankheitsursachen sowie die Verbesserung von Diagnostik und Therapien an der Universitätsmedizin Essen erst möglich.

Wir freuen uns, mit der Zuwendung den nachhaltigen Ausbau der Westdeutschen Biobank Essen über die nächsten dreieinhalb Jahre weiter voranzutreiben. Zudem wird durch einen erleichterten Zugang zu den in universitären Biobanken gelagerten Proben und klinischen Daten die Entwicklung neuer Präventions- und Therapiemaßnahmen gestärkt.
PD Dr. Denise Zwanziger, Leitung Westdeutsche Biobank Essen

Die Förderung ermöglicht es der WBE, ihre Infrastruktur weiter auszubauen. Damit ist sie Teil der entstehenden „Biobank-Plattform für Deutschland“, die Millionen Gewebe-, Blut- und andere Flüssigproben sowie die dazugehörigen Daten für die medizinische Forschung besser zugänglich machen soll. Die Plattform, die 38 Standorte organisatorisch zusammenführt, wird vom German Biobank Network (GBN), integriert in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM), unter Einhaltung strengster Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards entwickelt.




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