Geschlechtersensible Medizin: BMFTR-Fachtagung „Mind the Gap“

Mit der zweitägigen Fachtagung "Mind the Gap" im November 2026 setzt das Bundesforschungsministerium neue Impulse für eine geschlechtersensible Medizin.

Wann ?
24.11.2026 - 25.11.2026
Wo ?
Stadtbad Oderberger Straße / GLS Campus in Berlin
Wer ?
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Was ?
Symposium zu geschlechtersensibler Medizin

Geschlecht muss als fester Bestandteil der medizinischen Forschung in Diagnose-, Therapie- und Präventionsansätzen berücksichtigt werden. Dabei profitieren Patienten aller Geschlechter von der für sie bestmöglichen Behandlung. Die Stärkung der geschlechtersensiblen Medizin treibt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit vielfältigen Förderprogrammen voran – und im November 2026 mit der Ausrichtung einer wissenschaftlichen Fachtagung unter dem Motto „Mind the Gap: Geschlechtersensible Medizin im Fokus“.

Die Veranstaltung wird am 24. und 25. November in Berlin stattfinden und von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär eröffnet. Das Symposium richtet sich an klinisch Forschende, die sich mit dem Themenfeld der geschlechtersensiblen Medizin auseinandersetzen und sich zu Herangehensweisen und Herausforderungen austauschen möchten. Neben Fachvorträgen und Workshops bietet das Symposium Gelegenheit für Begegnungen, Austausch und Vernetzung innerhalb der Community. Zum Auftakt der Veranstaltung ehrt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär herausragende Forschende in den frühen wissenschaftlichen Karrierephasen mit einem Nachwuchspreis für geschlechtersensible Medizin.

Das Symposium wird von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, eröffnet. Anschließend stellen sich vier Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Vorträgen zu „Next Generation Forschung: Präsentation und Auszeichnung von herausragenden Beiträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen“ vor.

Den Leitimpuls wird Professorin Sabine Oertelt-Prigione von der Universität Bielefeld halten, bevor ein Panel „Perspektiven aus Forschung und klinischer Praxis“ diskutieren wird. Frau Oertelt-Prigione vertritt dieses Thema u.a. auch im Fachbeirat des Clusters Medizin.NRW.

In Workshops können Teilnehmer:innen sich einbringen und aktiv mitarbeiten. Am zweiten Tag wird es noch verschiedene Impulse und ein weiteres Panel geben.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt. Bitte beachten Sie daher den Anmeldeschluss am 06. November 2026.

Sie haben die Möglichkeit, sich an dem Symposium aktiv zu beteiligen. Wenn Sie sich an einer Fach-Session mit einem Kurzvortrag beteiligen möchten, reichen Sie bitte bis zum 06. Oktober 2026 eine Kurzbeschreibung Ihres Vortrags (Abstract) unter https://ptoutline.eu/app/Kurzvortraege_GSM ein.


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Der Leuchtturm Gendermedizin.NRW beschäftigt sich mit der Berücksichtigung von Geschlechts- und Genderaspekten in der medizinischen Forschung sowie in der Vorsorge, Diagnose, Therapie und Nachsorge.

Gleichzeitig dient der Leuchtturm als zentrale Plattform für Vernetzung und Austausch in NRW.

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