BMFTR: Translationale Forschung zum Krebsmetabolismus (TRANSCAN-4)

Das BMFTR beteiligt sich am europäischen Förderaufruf TRANSCAN-4 zur translationalen Krebsforschung. Gefördert werden internationale Forschungsverbünde, die neue diagnostische und therapeutische Ansätze auf Basis des Krebsmetabolismus entwickeln und in die klinische Anwendung überführen wollen.

Abgabetermin:
21.07.2026 - Projektskizzen (Pre-Proposals)
Fördergeber:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Fördergebiet:
Europa
Förderdauer:
in der Regel bis zu 3 Jahren
Antragsberechtigte:
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen

Ziele der Förderung

Der Stoffwechsel von Tumoren spielt eine zentrale Rolle für das Wachstum, die Ausbreitung und die Therapieresistenz von Krebserkrankungen. Gleichzeitig eröffnen neue Erkenntnisse zum Krebsmetabolismus vielversprechende Möglichkeiten für eine präzisere Diagnostik und innovative Behandlungsansätze.

Mit dem ersten gemeinsamen Förderaufruf des europäischen Netzwerks TRANSCAN-4 sollen internationale Forschungsverbünde unterstützt werden, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung gezielt in klinische Anwendungen überführen. Ziel ist es, neue Ansätze für Diagnose, Patientenstratifizierung und Therapie zu entwickeln und so die Präzisionsmedizin in der Onkologie weiter voranzubringen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden transnationale, translationale Forschungsprojekte zu einem der folgenden Themenfelder:

  • Verbesserung der Krebsdiagnostik und -überwachung durch metabolische Biomarker
  • Nutzung metabolischer Schwachstellen von Tumoren für neue Ansätze der Präzisionsmedizin

Erwünscht sind insbesondere multidisziplinäre Projekte, die beispielsweise moderne Omics-Technologien, räumliche Transkriptomik, künstliche Intelligenz, Flüssigbiopsien, Radiomik oder innovative Modellsysteme einbeziehen. Die Vorhaben sollen einen klaren Bezug zu klinischen Fragestellungen und einen hohen translationalen Mehrwert aufweisen.

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

Die Projekte müssen von internationalen Forschungsverbünden durchgeführt werden und einen deutlichen europäischen Mehrwert erkennen lassen. Jeder Verbund muss sowohl Grundlagen-/präklinische Forschung als auch klinische Expertise einbinden.

Darüber hinaus ist die Beteiligung mindestens einer Nachwuchswissenschaftlerin/eines Nachwuchswissenschaftlers als Hauptforschende im Verbund vorgesehen.

Der Wissenstransfer in Richtung klinischer Anwendung, Gesundheitspolitik oder industrieller Nutzung soll bereits im Projektkonzept berücksichtigt werden.

Dr. Hubert Misslisch
0228 3821-1271

Dr. Sebastian Hückesfeld
0228 3821-2387

TRANSCAN-JTC2026@dlr.de

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