
Als Patient:innen oder Angehörige haben Sie sicherlich nicht nur viele Fragen, sondern wünschen sich auch die bestmögliche Behandlung. Vielleicht interessieren Sie sich auch für die Teilnahme an einer Studie. Im Folgenden informieren wir darüber, wie das Cluster Medizin.NRW Sie dabei unterstützen kann.
Cluster Medizin.NRW
Das Cluster Medizin.NRW ist ein zentraler Ansprechpartner für zukunftsfähige Spitzenmedizin in Nordrhein-Westfalen. Wir bringen Menschen aus Forschung, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um medizinische Innovationen schneller zu den Patient:innen – also zu Ihnen – zu bringen.
Dabei unterstützen wir den Austausch von Wissen, fördern Kooperationen und informieren über aktuelle Entwicklungen in Medizin und Gesundheitsforschung. Patient:innen, Angehörige und Betroffene sind für uns wichtige Partner:innen – denn gute Medizin entsteht im Dialog mit den Menschen, die sie anwenden und für die sie gemacht ist.
Das Cluster Medizin.NRW bietet keine individuelle medizinische Beratung an und vermittelt keine Ärzt:innen oder andere medizinische Fachpersonen zwecks Diagnostik oder Behandlung.
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte. Eine Haftung für mögliche Folgen der Nutzung der bereitgestellten Informationen ist ausgeschlossen.
Wie können Patient:innen mit dem Cluster zusammenarbeiten?
Wir möchten wissen, wie wir Sie als Patient:innen und Angehörige bestmöglich unterstützen können. Um die wichtige Sichtweise von Patient:innen und Angehörigen jederzeit in die Aktivitäten des Clusters mit einzubeziehen, haben wir ein Patient:innenforum aufgebaut, um einen regelmäßigen Austausch zwischen der Geschäftsstelle des Clusters und Vertreter:innen von Patient:innen und Angehörigen zu initiieren.
Selbsthilfe
Selbsthilfe bedeutet, dass sich Menschen mit ähnlichen Erkrankungen, Erfahrungen oder Herausforderungen austauschen und gegenseitig unterstützen. In Selbsthilfegruppen finden Betroffene Verständnis, praktische Erfahrungen und persönliche Ermutigung im Umgang mit einer Krankheit oder einer belastenden Lebenssituation. Selbsthilfe kann dabei helfen, sich besser informiert, weniger allein und im Alltag gestärkt zu fühlen – sie ergänzt medizinische und therapeutische Angebote, ersetzt diese jedoch nicht.
Partizipative Forschung
Die Beteiligung von Betroffenen an der medizinischen Forschung bringt viele Vorteile. Sie können mitbestimmen, woran und wie geforscht wird. Forschende wiederum können sich besser am tatsächlichen Bedarf orientieren. Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen, Diagnosen und Therapien zu verbessern und so Lebensqualität zu steigern. Neue Methoden, Produkte oder digitale Lösungen gelangen schneller in die Praxis, wenn sie die Bedürfnisse der Zielgruppen berücksichtigen.
Klinische Forschung
Klinische Forschung untersucht am Menschen, wie Krankheiten besser erkannt, behandelt und verhindert werden können. Sie bildet die Grundlage für medizinischen Fortschritt und trägt dazu bei, neue Diagnoseverfahren, Therapien und Versorgungsansätze sicher und wirksam weiterzuentwickeln. Dabei arbeiten Wissenschaft, medizinische Einrichtungen und weitere Partner eng zusammen.
Klinische Studien
In klinischen Studien wird untersucht, ob neue Medikamente, Therapien, Diagnoseverfahren oder Behandlungsansätze wirksam und sicher sind. Sie helfen dabei, medizinische Versorgung zu verbessern und neue Erkenntnisse für Patient:innen zu gewinnen. Eine Teilnahme an klinischen Studien ist freiwillig und unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen und ethischen Vorgaben.
Gesundheitskompetenz
Die Fähigkeit von Menschen, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden, um fundierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen, wird als „Gesundheitskompetenz“ bezeichnet. Also zum Beispiel Packungsbeilagen von Medikamenten zu lesen und zu verstehen. Oder mit Ärzt:innen so zu kommunizieren, dass Sie sich verstanden fühlen und Ihr Anliegen vermitteln können. Dazu gehört auch die kritische Bewertung von Informationen aus dem Internet.