Else Kröner Forschungskollegs in der Allgemeinmedizin 2026

Patientenversorgung und Forschung besser verbinden – die Else Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt mit Forschungskollegs.

Abgabetermin:
18.06.2026
Fördergeber:
Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS)
Fördergebiet:
Deutschland
Fördersumme:
jeweils 750.000 Euro
Förderdauer:
3 Jahre
Antragsberechtigte:
Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Medizinischen Fakultäten

Ziele der Förderung

Auch im Fach „Allgemeinmedizin“ sind Clinician Scientists wichtig, um eine wissenschaftsbasierte hausärztliche Primärversorgung weiterzuentwickeln und die Distanz zwischen Forschung und Versorgung zu verkleinern. Jedoch sind Clinician Scientists gerade in diesem Fach nur in geringer Zahl vorhanden.

Was wird gefördert?

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte an Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika in Deutschland die Einrichtung von Kollegs ermöglichen, in denen Ärztinnen und Ärzte während oder nach der Facharztausbildung für Allgemeinmedizin qualitativ hochwertige Forschungsprojekte umsetzen und deren Ergebnisse publizieren können.

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

Erwartet wird ein Antrag für ein gemeinsames wissenschaftliches Programm, in dessen Rahmen Ärztinnen und Ärzte konkrete patientenorientierte Forschungsvorhaben im Bereich der Allgemeinmedizin bearbeiten und weiterentwickeln können. Vorhaben aus dem Bereich der Versorgungsforschung sind ebenso denkbar wie andere Themen, welche die wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Patientenversorgung stärken. Erwartet wird u.a. die Realisierung geschützter Forschungszeiten von mindestens zwölf Personenmonaten (sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit umsetzbar), ein begleitendes professionelles Mentoringprogramm und eine kolleginterne Seminarreihe mit Gastrednerinnen und Gastrednern.

Dr. Alexander Lehmann
Kolleg-Förderlinien sowie Forschungspreis (wissenschaftliche Förderung)
a.lehmann@ekfs.de
+49 (6172) 8975-25

Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:

  • eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
  • Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
  • Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
  • Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
  • Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
  • Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.

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