Ziel der Förderung
Zweck der Förderinitiative ist die Förderung klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten und das Gesundheitssystem aufweisen. Die Förderinitiative ist in drei Fördermodule unterteilt.
Besondere Zuwendungsvoraussetzungen
Klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten können nur gefördert werden:
- Wenn sie eine hohe Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten in Deutschland haben;
- wenn sie Patientinnen und Patienten oder deren Vertretungen in angemessener Weise an Planung, Durchführung und Verbreitung der Ergebnisse beteiligen. Projekte ohne aktive Beteiligung von Betroffenen oder deren Vertretungen können nur in begründeten Sonderfällen gefördert werden, in denen eine Beteiligung nachweislich nicht möglich ist;
- wenn sie nicht bereits in anderen Fördermaßnahmen wie z. B. dem Normalverfahren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt oder gefördert werden; BMBF und DFG werden sich bei der Förderung eng abstimmen;
- wenn Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kein unmittelbares wirtschaftliches Interesse an ihren Ergebnissen haben.
Hier gelangen Sie direkt zur Förderrichtline auf der Website des BMBF.
Informationsveranstaltung:
13. Dezember 2023 um 10:00 Uhr statt. Hier gelangen Sie zur Veranstaltung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ansprechpersonen sind:
Explorative und konfirmatorische klinische Studien
Frau Dr. Anna Jacobs
Telefon: 0228 3821-2567
E-Mail: klinische-studien@dlr.de
Systematische Übersichtsarbeiten
Frau Dr. Elise Radtke
Telefon: 0228 3821-2566
E-Mail: systematische-reviews@dlr.de
Konzeptphasen
Frau Dr. Dorothea Bayer-Kusch
Telefon: 0228 3821-2567
E-Mail: klinische-studien@dlr.de
Die Geschäftsstelle von Medizin.NRW unterstützt Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Transfer dabei, passende Fördermöglichkeiten im Bereich der innovativen Medizin zu identifizieren. Dies umfasst insbesondere:
- eine erste Einordnung geeigneter Förderprogramme,
- Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen,
- Orientierung zu nationalen, europäischen und NRW-spezifischen Förderwegen,
- Hinweise auf zuständige Projektträger, Nationale Kontaktstellen und Beratungsangebote,
- Unterstützung bei der Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern,
- Hinweise auf Veranstaltungen und Informationsangebote zu Förderthemen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie für ein konkretes Vorhaben eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen suchen.