Uni Duisburg-Essen: Professur für Dermatologie- und Tumor-Metabolismus

Tödliche Metastasen: Mehr als 90 Prozent krebskranker Menschen sterben an den Folgen der Streuung. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan, neuer Professor für Dermatologie- und Tumor-Metabolismus an der Fakultät für Medizin der Universität Duisburg-Essen, untersucht, wie die Krebszellen ihren Stoffwechsel bei Veränderungen anpassen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Schwarzen Hautkrebs.

Profilfoto Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan

Universität Duisburg-Essen/Frank Preuß

Seit einigen Jahrzehnten steigt in Deutschland das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Das gilt auch für den Schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Im Vergleich zu anderen streut er im Körper relativ früh. „Wenn sich Metastasen im Körper ausgebildet haben, ist eine Krebserkrankung meist nicht mehr zu heilen. Sie sind oft resistent gegenüber Medikamenten”, sagt Professor Tasdogan.

Am UK Essen erforscht er mit einem Team, wie sich normale Zellen in Krebszellen umwandeln und wo der Tumoren-Stoffwechsel (Metabolom) unter Umständen angreifbar ist. „Ich hoffe, dass wir die metabolischen Anpassungen während des komplexen Metastasierungsprozesses besser verstehen und sie auch therapeutisch nutzen können.“ Zudem wird der 37-Jährige aktuelle Erkenntnisse in den Klinikalltag und die Behandlung von Patient:innen integrieren.

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Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen