MKW NRW: Netzwerke 2021

Mit dem Förderinstrument „Netzwerke 2021“ will das MKW NRW bereits bestehende thematisch fokussierte, standortübergreifende Forschungsnetzwerke von Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nachhaltig stärken, diese ausbauen und ihre Sichtbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Abgabetermin: 30.07.2021, 12 Uhr (elektronischer Eingang entscheidend)

Fördergeber:

MKW NRW
Fördergebiet: NRW
Fördersumme: Maximal 5 Mio Euro pro Vorhaben pro Jahr
Förrderdauer: Maximal vier Jahre
Förderbeginn: 01.08.2022
Zielgruppe: Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Das Förderinstrument ist themenoffen, d.h. die Themen der Netzwerke können aus dem gesamten Spektrum der Lebens-, Natur-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften stammen und sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung abdecken.

Ziel der Förderung

Die Förderung unterstützt die geförderten Netzwerke dabei, sich zu Forschungsnetzwerken auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln. Die geförderten Einrichtungen werden in ihrem Engagement für einen langfristigen Aufbau von Strukturen der Spitzenforschung unterstützt. Gefördert werden sollen die Netzwerke, deren Programm und Entwicklungsziele im landes-, nationalen und internationalen Vergleich die größten langfristigen Erfolgsaussichten haben.

Wesentliches Ziel der Förderung ist es, die Netzwerke dabei zu unterstützen, eine Nachhaltigkeit und Anschlussfähigkeit zu erreichen. Ziel ist es die Netzwerke zu befähigen in Anschlussformaten erfolgreich zu sein, wie z.B.

  • der Gründung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen
  • Zukunftsclustern,
  • Exzellenzcluster oder
  • andere größere nationale oder internationale Forschungsverbünde.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Verbundprojekte bereits bestehender, thematisch fokussierter Netzwerke mehrerer Hochschulen und/oder außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in NRW. Die Förderung unterstützt bereits bestehende Vernetzungsaktivitäten im Themenfeld des Netzwerks, z.B. gemeinsamen Plattformen, gemeinsam genutzte Forschungsinfrastruktur sowie Management- und Kooperationsstrukturen. Darüber hinaus gilt, dass

  • alle Netzwerke ein inhärentes strukturiertes Nachwuchsförderungskonzept vorweisen müssen, welches alle Qualifizierungsphasen abdeckt. Diese Maßnahmen können, müssen aber nicht Gegenstand der beantragten Förderung werden, wenn Sie anderweitig z.B. über bestehende DFG-Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche oder vergleichbare Instrumente abgedeckt werden.
  • die Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen zur Integration von Forschung und Lehre im geförderten Themenfeld erwünscht sind und
  • die Vernetzungsaktivitäten auch Maßnahmen vorsehen sollen, um Open Science, Partizipation, Transfer und Wissenschaftskommunikation zu stärken.

Die Netzwerke müssen bereits ein eigenständiges und sichtbares gemeinsames Profil mit etablierten Kooperationsstrukturen und wissenschaftlichen Erfolgen im Themenbereich vorweisen. Die Vorarbeiten sind bereits bei Antragstellung nachzuweisen und bilden einen zentralen Bestandteil der qualitativen Bewertung der geplanten Vorhaben.

Der Entwicklungsstand einer Kooperation bemisst sich insbesondere an folgenden für den Themenbereich des Netzwerks zu belegenden Aktivitäten:

  1. Durch gemeinsame Publikationen nachweisbare mehr-jährige Kooperation der beteiligten Einrichtungen.
  2. Erfolgreiche gemeinsame Drittmittelakquisen.
  3. Erfolgreiche gemeinsame Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs.