Forscher der TU Dortmund bringt Quantenphysik und Medizin zusammen

Interdisziplinäre Zusammenarbeiten zahlen sich aus. Das zeigt auch eine internationale Kooperation der TU Dortmund zwischen Quantenphysik und medizinischer Bildgebung.

Prof. Dr. Dieter Suter

Prof. Dr. Dieter Suter

Nikolas Golsch/TU Dortmund

Wie mit Hilfe der Quantenphysik die medizinische Diagnose weiter verbessert werden kann untersucht ein internationales Team, das neben dem Dortmunder Physiker Prof. Dr. Dieter Suter auch noch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Israel und Argentinien umfasst. Dabei entwickelte das Team ein Messverfahren, um die bestmögliche Auflösung bei MRT-Aufnahmen zu erhalten zu erhalten und zeigen, wie diese  in einem klinischen Scanner erreicht werden kann.

„Die hohe Auflösung unserer Technik ist relevant für den Nachweis von Biomarkern und Pathologien, die für eine Vielzahl von Krankheiten von Interesse sind“, sagt Prof. Suter. Es könnte somit ein Beispiel für eine Reihe zukünftiger Technologien sein, die auf Quanteninformation basieren und neben der Präzisionsmedizin viele weitere Anwendungsbereiche durchdringen könnten.

Dieser Fortschritt beim bildlichen Darstellen kleinster Körperstrukturen basiert auf Quantentechnologien, die derzeit die Sensortechnologie voranbringen und dabei auch enorme Auswirkungen auf die klinische Medizin haben könnten. Mit dem neuen Verfahren können Strukturen im Bereich weniger Mikrometer aufgelöst werden, was eine Verbesserung um den Faktor 100 bedeutet.


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