CARDDIAB wird neuer Forschungsbau zur Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes am Universitätsklinikum Düsseldorf

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat in ihrer letzten Sitzung die Förderung des Forschungsbaus CARDDIAB in Düsseldorf mit rund 73 Millionen Euro beschlossen.

Forschungsbau CARDDIAB; Nickl & Partner Architekten München

Architekturzeichnung des geplanten CARDDIAB-Gebäudes.

Nickl & Partner Architekten München

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) wird für die kommende Förderphase 2021 des Bund-Länder-Programms Forschungsbauten die Förderung des "Translational science building for cardiovascular research in Diabetes" (CARDDIAB), mit  ca. 73 Mio. Euro fördern. Wir berichteten bereits im April über die Förderempfehlung des Wissenschaftsrates.

Konzept

Das Konzept von CARDDIAB zielt durch optimierte Zusammenarbeit von Experten auf den Gebieten der Stoffwechsel-, Diabetes- und kardiovaskulären Forschung auf die unmittelbare Übertragung von präklinischen und klinisch-experimentellen Erkenntnissen in die medizinisch-praktische Versorgung ab. Das Forschungskonzept sieht zentrale Forschungseinheiten (Core Units) vor, traditionelle Fächergrenzen werden aufgelöst. Dem entspricht auch die bauliche Struktur des geplanten neuen Forschungsgebäudes. Der Neubau soll auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf in unmittelbarer Nähe des noch im Bau befindlichen Medizinischen Forschungszentrums I errichtet werden.

Ansprechpartner

Sprecher von CARDDIAB sind Prof. Dr. Malte Kelm, Direktor der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie des UKD sowie Mitglied im Leuchtturm CVD.NRW, und Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) und Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie des UKD.

Leuchtturm CVD.NRW

Im Leuchtturm CVD.NRW sollen Forscher*innen aus Kliniken, Universitäten, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiterer Akteure der Herz-Kreislauf-Forschung zusammenfinden, um schlagkräftige Netzwerke für die Zukunft zu bilden. Zweck des Leuchtturmes ist es, als Vernetzungs- und Organisationsplattform im Bereich der Herz-Kreislauf-Forschung und Entwicklung zu fungieren.

Weiterführende Informationen

  • Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.